Mein Jahresrückblick 2025: Neue innere und äußere Horizonte

Stefanie Seher in Arco, Italien

2025 war kein ruhiges Jahr. Es war voll, intensiv und in vieler Hinsicht richtungsweisend. Zwischen vollem Kursplan, umfangreichen Weiterbildungen, Netzwerken, Website-Relaunch und einer langwierigen Verletzung hat mich dieses Jahr gezwungen, genauer hinzusehen: Wie will ich arbeiten? Wofür setze ich meine Energie ein? Und was ist mir langfristig wirklich wichtig?

Meine Themen und Highlights 2025

Ohne Meditation hätte ich mich ganz schön verzettelt

Wow, war das Jahr 2025 voll! Ich habe extrem viel gearbeitet, habe so viel unterrichtet wie noch nie, habe zwei große Weiterbildungen absolviert und hinter den Kulissen an Strategie und ganz praktischer Technik für meine Online-Angebote gefeilt. Ich war gleich mehrfach auf Reisen, habe zwei kleine, flauschige „Mitbewohner“ adoptiert und Dutzende Blogartikel geschrieben. Ich habe mich in einem Unternehmer-Netzwerk engagiert – und all das, während ich das ganze Jahr mit gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert war.

Ganz ehrlich: Wenn ich nicht meditieren würde, wüsste ich nicht, wo mir der Kopf steht, und hätte vermutlich nur die Hälfte davon schaffen können.

  • Den Überblick über meine übervolle To-do-Liste als Selbstständige zu behalten,
  • alle Projekte mit Klarheit und Spaß anzupacken,
  • dabei immer wieder schnell entspannen und regenerieren zu können
  • und auch bei gesundheitlichen und anderen Herausforderungen zuversichtlich und geduldig zu bleiben …

… all das war in dieser Größenordnung nur möglich, weil ich mich jeden Tag in der Meditation auf genau diese Klarheit, Gelassenheit und auf meine größere Vision ausrichte.

2025 (wie auch schon 2024) bestand meine tägliche Praxis aus der Vishoka Meditation. Und ich sehe die Früchte davon jeden Tag: Ich erlebe mich selbst schon lange nicht mehr als „überfordertes Nervenbündel“, wie mir dieses Jahr bewusst wurde, als ich nach langer Zeit mal wieder einen alten „Green Day“-Song hörte.

Und für mich war klar: Jetzt ist es Zeit, mich beim Himalayan Institute auch offiziell als Vishoka Meditation Teacher zertifizieren zu lassen. Nach der Zulassung zu dieser Weiterbildung bestanden der August, September und Oktober noch einmal aus reichlich Praxis und vorbereitenden Aufsätzen und Aufgaben. Im November und Dezember schließlich fand das Vishoka Meditation Teacher Training selbst statt. Aber damit nicht genug: Die letzten Prüfungen und der offizielle „Papierkram“ für die Zertifizierung begleiten mich noch ins 1. Quartal 2026.

Das Wichtigste ist deshalb nach wie vor: neben all dem Unterrichten konsequent meine eigene tägliche Praxis zu priorisieren – egal wie voll der Tag ist.

Mit Laptop, Buch und einem schlafenden Kätzchen im Bett: Vorbereitungen für das Vishoka Meditation Teacher Training
So sahen die Herbst- und Winterabende häufig aus: Lernen für das Vishoka Meditation Teacher Training … mit einem sehr verschmusten Study Buddy

Website-Relaunch und kreativer Schub auf dem Blog

Die ersten Monate des Jahres 2025 waren selbst für mich ungewöhnlich still. Nicht nur in der Meditation, sondern vor allem in der Kommunikation. Ich war von kurzlebigem Social-Media-Content desillusioniert und hatte monatelang nur eine diffuse Ahnung: Was genau habe ich zu sagen – und vor allem wie? Ich konnte spüren, dass unter der Oberfläche etwas heranreifte und Gestalt annahm. Es war da, aber noch nicht greifbar. Anfang 2025 haben mir so fast 4 Monate lang die Worte gefehlt.

Was ich aber schon lange wusste: Meine alte Website hatte ausgedient. Das Baukastensystem und der Anbieter, den ich bis dato genutzt hatte, ließen mir nicht die Gestaltungsfreiheit, die ich mir eigentlich gewünscht hatte. Und so habe ich schließlich mit der Unterstützung einer lieben Freundin meine Website komplett neu aufgesetzt.

Seit Anfang Mai ist die neue Seite nun online – und damit auch mein Blog! Ich liebe es zu schreiben und hatte schon ewig mit der Idee eines Blogs geliebäugelt.

Und damit war der Knoten geplatzt: Kaum waren die neue Website und der Blog online, flossen die Worte nur so. Von Mai bis Dezember habe ich hier über 60 Beiträge veröffentlicht.

Und weil es noch mehr Spaß macht, sich mit Gleichgesinnten kreativ auszutoben, bin ich The Content Society von Judith Peters beigetreten – zum gemeinsamen Schreiben, nicht nur online, sondern auch in Garmisch-Partenkirchen und Farchant:

Co-Blogging-Treffen in Farchant: Die Bloggerinnen Birgit Rotter, Stefanie Seher und Ilke Paul im Café EnergyLab
Zu meinen Highlights dieses Jahres gehören auch die Co-Blogging-Treffen, wie hier mit Birgit Rotter und Ilke Paul.

Netzwerken – und eine neue Community

Parallel zum Blog-Start im Mai bin ich auch offline sichtbarer geworden und dem BNI-Unternehmernetzwerk hier im lokalen Chapter König Ludwig in Garmisch-Partenkirchen beigetreten. Neben meiner kreativen und der Meditations-Community habe ich damit auch eine Business-Community hinzugewonnen, in der ich wachsen und mich weiterentwickeln kann.

Auch hier war das Motto: Man kann (und muss) einfach alles üben.

Stefanie Seher bei ihrer Hauptpräsentation im BNI-Netzwerk im November 2025

Zum Beispiel mich und meine Arbeit jede Woche aufs Neue in einer Kurzpräsentation vorzustellen.

War ich anfangs nervös, mich vor Dutzenden fremden Menschen zu präsentieren? Sehr!

War das ein Hinderungsgrund? Absolut nicht. Und mittlerweile macht es mir sehr viel Spaß, auch andere BNI-Chapter (zum Beispiel in München) zu besuchen und mich dort weiter zu vernetzen.

Während ich anfangs noch meine Präsentationen bis ins Detail vorbereitet habe, betrachte ich sie mittlerweile als eine Art Mentaltraining und Verlängerung meiner Praxis: Wenn ich mich in der Meditation ohnehin so klar ausrichten kann, kann ich auch ganz darauf vertrauen, dass mein Kopf in jeder Tagesform und Gruppenkonstellation genau die richtigen Worte, Anknüpfungspunkte, Argumente und Beispiele finden wird. Präsentationsangst adé!

Lahmgelegt mit einer Frozen Shoulder

Aber nicht alles ist glatt gelaufen dieses Jahr. Vor allem gesundheitlich hat mir 2025 zu denken gegeben. Schon im Januar bekam ich aus dem Nichts seltsame Verspannungen und vermutete, ich hätte meine Schulter wohl irgendwie überlastet. Nachdem es wochenlang schlimmer wurde, lautete die Diagnose: Frozen Shoulder, Ursache unklar.

Die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die mich 2025 begleitet haben, waren definitiv kein Spaß. Und als Vollzeit-Yogalehrerin auch Anlass, meine Beziehung zu meiner eigenen Praxis, zu meinem Körper und zu meinem Beruf zu überdenken. Ich habe mehr Kurse denn je unterrichtet in diesem Jahr und war anfangs sogar stolz darauf, dass ich mich „durchgebissen“ und mir die Schmerzen beim Unterrichten nicht anmerken lassen habe – eine Haltung, die ich nach einigen Monaten korrigieren musste. Diese Lektion in Ahimsa, dem yogischen Ideal der Gewaltlosigkeit, mir selbst gegenüber war absolut überfällig. Darüber habe ich auch einen eigenen Blogbeitrag geschrieben.

Nachdem meine Schulter mittlerweile nahezu ausgeheilt ist und ich fast meinen ursprünglichen Bewegungsspielraum wieder habe, wäre es leicht, dieses Thema einfach abzuhaken. Aber es hat jede Menge Fragen aufgeworfen, die ich mitnehme ins Jahr 2026 und darüber hinaus:

  • Wie kann ich in diesem Beruf, den ich liebe, noch 30 Jahre gesund bleiben?
  • Wie kann ich meine Arbeit gestalten, ohne meine körperlichen und gesundheitlichen Grenzen zu missachten?

Und ich betrachte diese Erfahrung vor allem als einen – wenn auch sehr unsanften – „Stupser“, mich in meiner Arbeit noch stärker auf das auszurichten, was mir ohnehin am meisten am Herzen liegt: die Meditation. Der Weg hin zu mehr Bewusstsein, tiefer Freude, Klarheit und einer absolut treffsicheren Intuition, die entstehen, wenn dein Geist nicht mehr dein größtes Hindernis ist, sondern dein bester Freund.

Voodoo und Juju: zwei kleine Herzensbrecher

Diese Intuition war es dann wohl auch, die mich dazu geführt hat, zwei kleine Katzenkinder zu adoptieren – obwohl ich mein ganzes Leben dachte, dass ich „eigentlich nicht so der Katzenmensch“ bin. Eine Freundin hielt im August den kleinen schwarz-weißen Pflegekater Voodoo in eine Zoom-Kamera, für den ein Zuhause gesucht wurde. Und bei Voodoo war es sofort um mich geschehen:

Kater Voodoo
Voodoo

Und Voodoos Bruder Juju ist ein verschmustes Goldstück, das ebenfalls mit einziehen durfte:

Kater Juju
Juju

Neue innere und äußere Horizonte auf Reisen

Aber nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs gab es 2025 diverse Highlights. Ich war gleich zweimal in der Toskana zum Meditieren und um mich mit Freunden aus meiner internationalen Meditationsgemeinschaft zu treffen. Kein Sightseeing, aber viel gutes italienisches Essen und eine beeindruckende Landschaft in den Hügeln nahe Florenz.

Ausblick über die Hügel nahe Rufina, Toskana
Die perfekte Gegend, um den Kopf frei zu bekommen: in den saftig-grünen Hügeln bei Rufina (Toskana) im April
Die Meditationslehrerinnen Natalie Backman und Stefanie Seher in der Toskana
Meine Freundin, Mentorin und Kollegin Natalie Backman und ich bei ihrem Meditationsretreat in der Toskana.
"Dolce Emozioni" – typisch italienisches Gebäck
La dolce vita … auch auf dem Teller
Herbst in der Toskana: Baum mit orange-roten Blättern, dahinter ein Olivenhain
Auch im Herbst eine Reise wert für Spaziergänge im Obst- und Olivenhain

Und ich habe einen meiner absoluten Lieblingsorte wieder besucht: Arco, im Norden des Gardasees.

Pizza in Arco, Italien
Nach der Ankunft erst mal bei Nieselregen durch Arco spazieren, natürlich mit Pizza …
Stefanie Seher in Arco, Italien
… und Eis!

Meinen Geburtstag im September habe ich diesmal auf Kreta verbracht. Ohne verlässliches WLAN war es fast Digital Detox – etwas, das ich mir viel zu selten gönne.

Stattdessen bot die Wanderung durch die Schlucht von Zakros Achtsamkeit für alle Sinne. Denn was auf den ersten Blick wie eine trockene Landschaft mit kargen, kleinen Sträuchern wirkte … war durchzogen von jeder Menge Thymian! Manchmal muss man einfach nur genauer hinschauen, um etwas Wunderbares zu entdecken. Jedes Mal, wenn ich jetzt mit Thymian koche, fühle ich mich sofort nach Kreta zurückversetzt.

Schlucht von Zakros, Kreta
Die Schlucht von Zakros, Kreta
Am Strand von Kreta
Und gibt es etwas Schöneres, als einfach nur am Wasser zu sitzen?

Ok, mein Ausflug nach Lermoos (Österreich) im November war keine „Reise“. Aber ein besonders toller Yoga-Einsatz, für den ich von einem Firmenkunden gebucht wurde. Für einen Teamausflug waren wir an einem Samstagmorgen im Hotel MOHR:

Teamausflug mit Firmenyoga im Hotel Mohr, Lermoos
Der Morgen begann mit einer Firmenyoga-Stunde im Yogaraum vom Hotel MOHR. In dieser Stunde ging es darum, die Kraft des Blicks (Drishti) zu nutzen – und bewusst zu entscheiden, worauf wir den Fokus richten wollen …
Ausblick von Lermoos auf die Zugspitze
… was bei dieser grandiosen Aussicht auf die Zugspitze natürlich nicht schwer war!
Frühstück mit Blick auf die Zugspitze
Und nach dem Yoga gab es Frühstück mit dem gleichen tollen Ausblick.

Solche Projekte machen natürlich besonders Spaß – gerne mehr davon auch im neuen Jahr!

Mein 2025-Fazit

2025 war ein Jahr, das jede Menge Begegnungen mit sich brachte – nicht nur viele großartige Menschen, sondern auch meine beiden Katzenkinder, die meinen Alltag noch einmal sehr viel schöner machen. Während ich das hier schreibe, liegt Juju auf meinem Schoß und schnurrt.

2025 hat mir auch beruflich, privat und spirituell gezeigt, in welche Richtung ich mich weiter entwickeln möchte. Denn bei so vielen Kontakten, Projekten und Ideen kommt irgendwann ganz automatisch die Frage auf, welche davon Priorität bekommen und an welchen Stellen ich bewusster mit meiner Energie haushalten möchte.

Worauf bin ich 2025 stolz?

AtemPausen-Adventskalender: 24 simple 5-Minuten-Atemmeditationen (0,– €)

Unter all meinen Kursen habe ich mich besonders über die Resonanz zu meinem AtemPausen-Adventskalender im Dezember gefreut: Rund 190 Menschen haben sich angemeldet, um mit meinen Atemmeditationen entspannt durch die Vorweihnachtszeit zu kommen.

Und auch das Feedback meiner Firmenkunden macht mich stolz: Führungskräfte, die sich über eine bessere Rückengesundheit freuen und bei denen „der Kopf endlich mal ruhig wird“ – und Mitarbeiter, die nach meinen Kursen schneller in ihrem Feierabend regenerieren und gut schlafen können.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Ich bin vor allem dankbar für Quality Time:

  • mit meinen Freunden und meiner Familie
  • auf Reisen an wunderschönen Orten
  • in der Stille der Meditation
  • in Gesprächen mit meiner Mentorin
  • beim Schreiben
  • mit verschmusten Katzenkindern

Mein Fokus liegt darauf, auch 2026 so viele Momente wie möglich als Quality Time zu erleben.

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders mache

2026 werde ich mich beruflich noch mehr auf die Meditation konzentrieren – denn darin liegt für mich das größte Potenzial, mit meiner Arbeit positive Veränderungen zu bewirken.

Ich mache es außerdem zu meiner Priorität, mit meiner Energie sinnvoll zu haushalten und sie noch mehr zu bündeln. Das bedeutet:

  • Ich streiche Angebote und ursprünglich geplante kleinere Workshops im ersten Halbjahr, die nicht (mehr) meinem Fokus entsprechen.
  • Ich lasse konsequent Menschen und Situationen los, die mir Energie rauben.
  • Ich werde meine Kommunikationskanäle ausbauen – hier auf dem Blog, aber auch auf Instagram.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

  • Für Unternehmen biete ich Meditations- und Entspannungskurse sowie Vorträge und Workshops (zum Beispiel zum Thema Stressmanagement) für das betriebliche Gesundheitsmanagement an – in und um Garmisch-Partenkirchen als Präsenzveranstaltungen, überregional natürlich auch online. Kontaktiere mich einfach, dann besprechen wir deine Vorstellungen und ich stelle dir ein individuelles Angebot zusammen.
  • Auch 2026 wird es mehrere geführte 30-Tage-Meditationskurse (online) geben. Darin unterstütze ich dich, dir eine tägliche Meditationspraxis aufzubauen und zu festigen. Denn jeden Tag 15 Minuten zu meditieren, bringt mehr, als einmal pro Woche für 1 Stunde in einen Kurs zu gehen. Sobald die Termine für den nächsten Kurs feststehen, findest du alle Infos auf meiner Website.
  • Wenn du ohne Wartezeit direkt starten möchtest, findest du hier meine Online-Kurse. Denn dein Wohlbefinden, Klarheit und innere Ruhe müssen nicht von festen Terminen oder Studio-Öffnungszeiten abhängig sein.

Meine Ziele für 2026

  • Ich schließe im 1. Quartal 2026 meine Zertifizierung in Vishoka Meditation ab, damit ich auch diese Meditationsform offiziell in Zusammenarbeit mit dem Himalayan Institute anbieten darf.
  • Ich plane ein Meditationsretreat im Herbst/Winter 2026 – voraussichtlich in Garmisch-Partenkirchen. Und starte die Planung für ein Toskana-Retreat 2027.
  • Ich will 2026 mehrere Gastartikel zum Thema Meditation schreiben. Wenn du einen thematisch passenden Blog hast und auf der Suche nach Gastautoren bist: Schreib mir eine E-Mail.
  • Auch auf meinem Blog (oder vielleicht in deinem Podcast?) freue ich mich immer über Expertengespräche (wie dieses hier mit der auf Healing Design spezialisierten Innenarchitektin Gudula Be-Pechold). Wenn sich dein Tätigkeitsfeld auf interessante Weise mit meinem verbinden lässt, sollten wir uns unbedingt einmal austauschen! Schreib mir einfach eine E-Mail.

Stefanie Seher Porträt

Hi, ich bin Stefanie!

Ich unterrichte Yoga und Meditation und schreibe hier darüber, wie du mehr Verbindung, Tiefe und Erfüllung in deiner Praxis finden kannst – und wie du all das in deinen eigenen Unterricht einfließen lassen kannst.


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