Kategorie: Philosophie & Spiritualität

Diese Rubrik setzt deine spirituelle Praxis in Beziehung zu deinem Alltag. Denn was nützt all die Philosophie, wenn sie nur ein Gedankenexperiment bleibt? Inspiration und Denkanstöße gibt es überall: in der Yoga-Tradition, in Hollywood-Filmen, in den kleinen Momenten des Lebens. Hier öffnest du deinen Blick für das Wesentliche – und das Wunderbare.

  • Vishoka: Eine uralte Meditation für eine neue Zeit

    3000 Jahre alt und trotzdem wie gemacht für das Hier und Jetzt? Klingt widersprüchlich, ist es aber nicht. Vishoka Meditation wurde über Jahrtausende immer wieder neu angepasst: an das, was die Menschen ihrer jeweiligen Zeit brauchten. Der Weg mag sich gewandelt haben, das Ziel ist aber auch heute dasselbe: die Erinnerung daran und die spürbare… Weiterlesen

    Stefanie Seher, Meditation am Wasser
  • Hingerissene Sprachlosigkeit: Wenn Meditation dorthin führt, wo Worte enden

    Manche Erfahrungen lassen sich nicht in Worte fassen – und trotzdem sind sie unbestreitbar real. In der Meditation lernen wir, Antworten neu zu erfahren, selbst den Begriff „Antwort“ neu zu definieren. Wie würde sich dein Erleben verändern, wenn es ok wäre, keine Worte haben zu müssen? Wie Sprache unsere Wahrnehmung formt Wir sind kulturell so geprägt,… Weiterlesen

    Goldene Stunde in der Toskana
  • „Ich sehe dich“: Das schönste Geschenk, das wir kaum annehmen können

    Wir wollen gesehen werden. Wirklich gesehen – nicht nur bemerkt, nicht nur gelobt, sondern wahrgenommen, so wie wir sind. Und gleichzeitig: Wenn jemand wirklich hinschaut, wird uns plötzlich mulmig. Kennst du das? Diesen Zwiespalt zwischen „ich möchte wirklich gesehen werden“ und dem Impuls, sich doch lieber zu verstecken?  Eine Sehnsucht, die wir alle kennen „Sehen und… Weiterlesen

    Auge
  • Santosha: Zufriedenheit hat ein Image-Problem

    „Zufrieden sein“ – das klingt nach dem kleinen Bruder von Glücklichsein. Ein bisschen brav, ein bisschen langweilig, ein bisschen so, als hätte man sich mit dem Leben abgefunden. Zufriedenheit hat sogar so ein schlechtes Image, dass eine Marketingexpertin mir davon abriet, dieses Wort zu verwenden. Dabei ist Santosha (Zufriedenheit) eine der wichtigsten Tugenden, die uns… Weiterlesen

    Eine Gruppe von Menschen steht nah beieinander, jede Person starrt auf ihr Handy. Davor der Schriftzug: "Santosha: Zufriedenheit hat ein Image-Problem"
  • Tag-und-Nacht-Gleiche: „Sowohl-Als-Auch“ statt „Entweder-Oder“

    Heute ist Tag-und-Nacht-Gleiche: der Zeitpunkt, an dem sich Licht und Dunkelheit die Waage halten. Und ich finde, dieser Tag führt zu Unrecht ein Schattendasein. Zur Sommersonnenwende im Juni feiern wir den längsten Tag des Jahres. Zur Wintersonnenwende im Dezember freuen wir uns sehnsuchtsvoll darauf, dass die Tage endlich wieder länger werden.  Wie Pflanzen streben wir… Weiterlesen

    Tag-und-Nacht-Gleiche: Zelebriere das Licht und die Dunkelheit!
  • Santosha: Gut genug statt Leistungsdruck

    Der ethische Grundsatz von Santosha bedeutet „Zufriedenheit“ und gehört zu den Niyamas im Yoga Sutra. In einer Gesellschaft voller Leistungsdruck und Perfektionismus ist Santosha die Fähigkeit, in sich zu ruhen und sagen zu können: Das ist gut genug. Und zwar ganz ohne Trotz, Faulheit oder Verweigerung – sondern als Ausdruck von Selbstwert, Vertrauen und Fülle.… Weiterlesen

    Eine Frau liegt entspannt auf der Couch und liest ein Buch. Darüber der Schriftzug: "Die Yamas & Niyamas: Santosha"
  • Die 5 größten Irrtümer über Meditation

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    Als Meditationslehrerin begegnen mir immer wieder die gleichen Missverständnisse. Manche Menschen schrecken dadurch ganz vor dem Üben zurück, andere bleiben in einem sehr engen Verständnis stecken und übersehen, was Meditation eigentlich bewirken kann. Deshalb habe ich die fünf größten Irrtümer über Meditation gesammelt – und lade dich ein, sie mit mir zu hinterfragen. 1. Irrtum:… Weiterlesen

    Stefanie Seher und eine Kursteilnehmerin in der Meditation
  • Asteya: Gegen den Zeitdiebstahl der modernen Welt

    „Zeit ist Geld“, sagen wir – und rauben sie uns und anderen, weil wir glauben, nie genug zu haben. Asteya, das yogische Gebot des Nicht-Stehlens, macht uns bewusst, wie tief unser Mangeldenken reicht, selbst im Hinblick auf Aufmerksamkeit, Energie und Lebenszeit. In einer Welt, in der KI längst schneller ist als wir, sparen wir vor… Weiterlesen

    Blick aus der Vogelperspektive auf einen Menschen mit einem Kapuzenpullover, der auf einem Ledersessel sitzt und am Laptop arbeitet. Der Boden unter ihm ist das Ziffernblatt einer Uhr. Darauf der Schriftzug: "Zeit als Mangel?"
  • Meditation mit oder ohne Musik? Warum Stille so kraftvoll ist

    Viele Menschen beginnen ihre ersten Meditationserfahrungen mit Apps oder YouTube-Videos – oft untermalt von sanfter Musik. Das wirkt entspannend und schafft eine angenehme Atmosphäre. Aber ist es wirklich Meditation im eigentlichen Sinn? In der Tradition, in der ich praktiziere, lautet die Antwort klar: nein. In diesem Beitrag erfährst du, warum das so ist – und… Weiterlesen

  • Asteya: Hör auf, einem Leben hinterher zu jagen, das nicht deins ist

    Wie viel von deinem Leben ist wirklich deins – und wie viel hast du übernommen, weil „man das halt so macht“? Asteya, das yogische Prinzip des Nicht-Stehlens, fordert uns heraus, genau das zu hinterfragen. Kollektives und persönliches Stehlen Asteya, „Nicht-Stehlen“, ist der dritte ethische Grundsatz in der Liste der Yamas und Niyamas im Yoga Sutra.… Weiterlesen

    Eine Frau geht mit Koffern in der Hand einen Waldweg entlang. Darüber der Schriftzug: "Die Yamas & Niyamas: Asteya. Gehst du deinen Weg – oder den der anderen?"
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