Wenn ich heute Meditation unterrichte, wirkt das für viele so, als wäre das schon immer mein Weg gewesen – als wäre meine innere Ruhe eine ganz natürliche Konstante. Das war sie keineswegs. Aber Meditation hat mir Stabilität gegeben in einer Phase, in der ich erschöpft war, kaum schlafen konnte, Angst vor der nächsten Panikattacke hatte – und mein Leben sich komplett anders entwickelte, als ich es mir vorgestellt hatte.
Innere Ruhe war auch bei mir kein Selbstläufer
Bevor du denkst „Meditieren ist nichts für mich, weil es in meinem Kopf eh nie ruhig wird und diese kreisenden Gedanken einfach nicht aufhören“, lass mich dir diese Geschichte erzählen. Meditation ist auch mir nicht in die Wiege gelegt worden. Und 2014, als mein persönlicher Yoga-Weg begann, hätte ich mir nicht vorstellen können, in welche Richtung sich mein Leben einmal entwickeln würde.
Seit 2020 unterrichte ich nun Yoga und Meditation, seit 2022 hauptberuflich. Heute fühle ich mich erfüllter, ausgeglichener und mehr „bei mir“ denn je. Ich nehme mir die Freiheit und den Mut, jeden Lebensbereich (einschließlich meiner beruflichen Selbstständigkeit) so zu gestalten, dass er sich zunehmend stimmig anfühlt und dazu beiträgt, dass ich in meinem Leben insgesamt weiter aufblühen kann. Das war allerdings nicht immer so.
Wenn Körper und Kopf streiken
Früher war ich in der Unternehmenskommunikation, in Werbe- und PR-Agenturen angestellt – und ausgerechnet das war die unkreativste Zeit meines Lebens. Eine Zeit, die sich für mich als berufliche Sackgasse entpuppte, die mich nur in eine Richtung geführt hat: geradewegs ins Burnout. Durch Aufgaben, die mich langweilten. Durch Strukturen, die mir nicht entsprachen. Und durch Druck in Projekten, die ich zum Teil nicht mit meinen Werten vereinbaren konnte.
Parallel zu dem beruflichen Stress und Frust quälten mein Exmann und ich uns fast 6 Jahre lang durch verschiedene Kinderwunschbehandlungen. Dabei brachte beispielsweise ein vermeintlich harmloses und niedrig dosiertes Medikament meine Schilddrüse so aus dem Gleichgewicht, dass ich plötzlich massive Panikattacken bekam, kaum noch schlafen konnte und knapp 2 Monate lang nicht in der Lage war, meinen Alltag ohne fremde Hilfe zu bewerkstelligen.
Nach dem Absetzen des Medikaments beruhigte sich zwar der Körper. Aber mein Kopf hatte weiterhin Angst: Vielleicht kommt doch gleich die nächste Panikattacke wieder aus dem Nichts? Auch als ich wieder arbeiten konnte, traute ich mich wochenlang nicht, selbst mit dem Auto zur Arbeit zu fahren – und bin bis heute einer lieben Freundin und damaligen Kollegin sehr dankbar, dass sie mich Tag für Tag abgeholt und mitgenommen hat.
Und das Wort „Exmann“ oben sagt auch schon alles: Die Ehe hat dieses Kinderwunschdrama auf Dauer nicht ausgehalten. Nach 15 gemeinsamen Jahren trennten wir uns – eine Entscheidung, die einvernehmlich, traurig und richtig zugleich war.
Meditation: Mein Warum
Warum erzähle ich dir das? Ich wäre heute nicht hier und ich wäre nicht so eine leidenschaftliche Verfechterin von Meditation, wenn mir all das nicht passiert wäre.
Ich wäre nicht hier, wenn Meditation nicht ein entscheidender Teil meines Wegs heraus aus diesem körperlichen und seelischen Loch gewesen wäre.
- Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Körper nicht mehr funktioniert und man seinen Körper nicht mehr versteht.
- Ich weiß, wie es ist, vor lauter Arbeitsstress kein Land mehr zu sehen.
- Ich weiß, wie es ist, nach jedem langen Arbeitstag auf dem Heimweg heulend im Auto zu sitzen und mit Grauen daran zu denken, morgen wieder zu dem falschen Job ins Büro zu müssen.
- Ich weiß, wie es ist, wenn man abends nicht einschlafen kann, weil die Gedanken und Sorgen einfach nicht aufhören im Kopf.
- Ich weiß, wie sich die emotionale und hormonelle Achterbahn anfühlt, wenn man jahrelang vergeblich versucht, schwanger zu werden.
- Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn eine Ehe kaputt geht.
- Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Leben eine komplett andere Wendung nimmt als geplant, gehofft, gewünscht.
- Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man sich im eigenen Leben fremd fühlt und denkt: Meine Seele will doch eigentlich etwas ganz anderes.
Aber an diesem Punkt ist die Geschichte ja (zum Glück!) nicht zu Ende.
- Denn aus dieser Erfahrung weiß ich auch, wie wunderbar Meditation dabei helfen kann, sich mit dem eigenen Körper zu versöhnen.
- Ich kenne die Erleichterung, wenn man dem Körper und dem eigenen Kopf wieder vertrauen kann.
- Ich weiß, was es für eine Wohltat ist, abends wieder problemlos einschlafen zu können.
- Ich weiß, was es für eine Erleichterung ist, wenn der Stress und das Gedankendrama endlich nachlässt und der Kopf ruhiger wird.
- Ich weiß, welchen unschätzbaren Wert Freude und Zuversicht im Leben haben.
- Ich weiß, wie erfüllend es ist, neu anzufangen und dem zu folgen, was sich die Seele eigentlich wünscht.
- Und ich weiß, wie sich innerer Frieden anfühlt – auch und gerade wenn das Leben nicht nach Plan läuft.
Ich weiß nicht nur, wie sich all das anfühlt, sondern vor allem auch, wie Meditation helfen kann, (wieder) dorthin zu kommen. Aus eigener Erfahrung, langjähriger täglicher Praxis und mittlerweile rund 2000 Stunden an Aus- und Weiterbildungen.
Was diese Art der Meditation so wirkungsvoll macht
Die yogische Meditation, die ich praktiziere und unterrichte, findet nicht nur im Kopf statt, sondern sie bezieht Körper, Atem, Geist und Energie mit ein. Wir versuchen nicht krampfhaft, Gedanken zu unterdrücken. („Lass die Gedanken vorbei ziehen wie Wolken am Himmel“ funktioniert halt ehrlicherweise bei vielen Menschen nicht.)
Sondern der Fokus liegt darauf, den Atem bewusst zu nutzen – um das Nervensystem zu regulieren, aber auch um die Aufmerksamkeit zu bündeln und ein Gespür für die eigene Energie (Prana) zu bekommen. Mithilfe des Atems erinnern wir den Geist daran, wie angenehm es ist, vollkommen frei und präsent im Hier und Jetzt zu verweilen.
Wirklich alles beginnt mit dem Atem und damit, wie du den Atem lenkst. Und sowohl Körper als auch Geist reagieren auf das, was die Atmung macht. Das bedeutet:
Wenn du atmen kannst, kannst du auch meditieren.
Was mir dabei wichtig ist: Auch so etwas muss man üben. Jeden Tag ein paar Minuten (Atem-)Meditation bringen mehr, als einmal die Woche für eine Stunde in einen Kurs zu gehen. Denn auch die wirkungsvollsten Atem- und Meditationsübungen funktionieren vor allem dann, wenn sie in Fleisch und Blut übergehen.
Beispiele aus der Praxis: Was Kursteilnehmer erlebt haben
Ein Meditationsteilnehmer von mir zum Beispiel hatte massive Angst vor dem Zahnarzt. Irgendwann schrieb er mir jedoch nach einer Zahn-OP: „Steffi, ich saß da mit offenem Mund und hab schon gespürt, wie die Panik in mir aufstieg. Aber ich hab einfach das gemacht, was wir in deinen Kursen immer gemacht haben, und konnte die Panik in dem Moment weg atmen. Die Zahn-OP war dann gar nicht so schlimm.“
Eine andere Teilnehmerin mit Platzangst machte eine ganz ähnliche Erfahrung, als sie zu einer MRT-Untersuchung in die Röhre musste: „Steffi, ich hab mich einfach an unsere Übungen erinnert und konnte viel besser mit der Angst umgehen.“
In solchen Situationen hast du keine Kapazität, lange zu überlegen: „Wie war das noch mal, was hab ich da vor ein paar Monaten bei Steffi im Kurs gelernt?“ Je mehr die Atem- und Meditationsübungen in Fleisch und Blut übergehen, desto besser helfen sie dir, wenn es darauf ankommt.
Meine Kursteilnehmerin Andrea war vor lauter Stress schon richtig angeschlagen: Sie hatte mit Mitte 50 zwei Herzinfarkte, war stressbedingt in die Diabetes-Vorstufe gerutscht, war wochenlang auf Reha und ist hinterher durch Zufall in einem meiner Meditationskurse gelandet. Das war ihre Rückmeldung nach den ersten Tagen:

Und schon nach wenigen Monaten berichtete sie, dass sich ihre Lebensqualität von Grund auf verbessert hat. Hier kannst du Andreas Geschichte lesen und dich inspirieren lassen.
Ein neues Lebensgefühl – jeden Tag
Was diese Teilnehmer-Beispiele gemeinsam haben: Das sind Menschen, die sich bewusst die Zeit genommen haben, um jeden Tag 10, 15 oder 20 Minuten zu meditieren. Menschen, die nicht nur einfach einen Schalter umlegen wollten oder einen magischen Quick-Fix suchen. Sondern Menschen, die, genau wie ich, ganz bewusst sagen:
Ich will mich wohlfühlen in meinem Kopf, in meinem Körper und in meinem Leben. Und zwar jeden Tag. Und deshalb meditiere ich – jeden Tag.
Mit solchen Menschen arbeite ich am liebsten zusammen, denn die Erfolgsgeschichten bzw., was viel wichtiger ist, die neuen Lebensgeschichten, die daraus entstehen, sind überwältigend.
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Und wenn du wissen möchtest, wie dir Meditation bei deinem individuellen Thema (zum Beispiel in meiner 12-wöchigen 1:1-Begleitung) helfen könnte, dann schreib mir einfach eine E-Mail und wir sprechen persönlich darüber. Ich freue mich auf dich!


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